Dienstag, 7. März 2017

Straßenkinder ohne Zuhause nehmen zu

Ein glaubwürdiger und gut recherchierter Bereicht aus dem Jahr 2008 sagt, dass bis zu 20.000 Kinder und Jugendlicheauf den Straßen Deutschlands leben, einem der reichsten Länder Europas, sagte die Kinderhilfegruppe Terre des Hommes. Aktuell bereichtet die UNICEF von 28 Millionen heimatlosen Kindern aufgrund von Konflikten wie in Syrien oder Afrika. Dies hat auch die Lage in Deutschland verschärft. Kinder machen etwa ein Drittel der Weltbevölkerung aus, machen aber fast die Hälfte aller Flüchtlinge aus. Die Zahl der Kinderflüchtlinge hat sich im letzten Jahrzehnt verdoppelt.

"Was ist wichtig, dass diese Kinder unterwegs sind Kinder und sie sollten als Kinder behandelt werden", sagte Ted Chaiban, UNICEF Direktor der Programme in Genf. "Sie verdienen es, geschützt zu werden. Sie brauchen Zugang zu Diensten wie Bildung."

Etwa 28 Millionen Kinder sind wegen heftiger Konflikte heimatlos. Fast die gleiche Zahl musste ihre Häuser auf der Suche nach einem besseren Leben aufgeben, nach einem neuen UNICEF-Bericht.

Häusliche Gewalt, Vernachlässigung oder elterlicher Drogenmissbrauch sind einige der Gründe, die dazu führen, dass Kinder weglaufen und obdachlos werden. Der Autor des Berichts, Uwe Britten, warnte, dass Straßenkinder in Gefahr seien, Ausgestoßene in der Gesellschaft zu werden und später diesen Status an ihre eigenen Kinder weitergeben. Diese Kinder haben dann keine Chance, weil sie kein Zuhause haben und Kinder brauchen ein intaktes Zuhause.

Nicht alle leben aber dauerhaft auf den Straßen. Einige nutzten diese Option als Flucht, wenn die Dinge zu Hause unerträglich werden. Viele litten an Krankheiten und hatten wenig Aussicht auf eine regelmäßige Beschäftigung oder einen Ausbildungsplatz. Etwa die Hälfte erhielt irgendeine Form von Hilfe von Hilfsprojekten. Extra für weibliche Straßenkinder hilft das Mädchenprojekt-jena und im kulturell-religösen Bereich das Mädchenprojekt Rabia in Berlin. Die Hälfte der auf den Straßen lebenden Personen waren unter 18 und 3 Prozent unter 14 Jahren und ein Drittel davon Mädchen.

Terre des Hommes sagte, es sei mit 25 weiteren Hilfsorganisationen vereinigt, um eine Allianz für Straßenkinder zu bilden, mit dem Ziel, Ressourcen zusammenzubringen, um das Problem zu lösen. Während Armut die Hauptursache für soziale Entbehrungen bei Jugendlichen ist, gibt es auch Fälle von Straßenkinder, die aus reichen Famillien kommen. Es gibt nicht das typische Straßenkind, allerdings sind die Probleme in Städten stärker als in dörflichen oder ländlichen Regionen.

Nach den Statistiken der Deutschen Gesellschaft zum Schutz der Kinder leben etwa 2,6 Millionen Kinder in Deutschland - eins von sechs - in Armut. Bei Kindern unter 15 Jahren ist der Prozentsatz eins von vier, also 25%. Diese Zahlen sind sehr erschreckend. Deshalb will Haus-desKindes helfen, Kindern ein Haus mit Platz und Schutz zu geben.

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